Melancholie in Frankfurt

Während Markus das Auge für die melancholische Schönheit der Großstadt im Übermaß besaß, klickte ich durch meine Bilder und wählte acht davon aus. Hier sind sie. Ein großartiger, stimmungsvoller Tag in Frankfurt. Der Gedankenfotograf und der Gedankenschreiber...

Als ich heute morgen aus der Bahn stieg…

... strahlte der Himmel kristallblau und die Sonne hing glühend gelbrot knapp über dem Horizont, alles bis auf die Schatten bekleidete sie mit einer hell leuchtenden Decke aus Wärme und Licht. Absolute Windstille, kein in den Bahnhof getragener Laubflocken rührte sich auf dem rostfarbenen Gleis. Grauweiße Tauben tanzten auf den Etagen über mir. Es duftete nach Mädchenparfüm... weiterlesen →

Wenn alles möglich wäre…

…dann würde ich morgen nach Kenia reisen und mit 37 achtjährigen Waisenkindern in der glühendenden, am Horizont abtauchenden rotorangenen Abendsonne unter vereinzelt zuschauenden Elefanten und surreal großen Giraffen mit unendlich langen Hälsen Fußball spielen...

Im Montagsregen

Zertretene Kippen liegen wie Sternbilder auf dem brüchigen Bahnhofsasphalt, hier aufgeplatzt und dunkelgrau bis schwarz im Inneren, dort nass und glänzend im Montagsregen. Wie eine weißgraue Fußmatte klopfen die Wolken ihren über der kalten Nacht aufgestauten Regenstaub auf die Menschen herab, die alle irgendwie anonym und blass erscheinen, ohne Gesicht, ohne Eigenschaften, nur Körper die zur... weiterlesen →

Chronisches Schnupfen

Alles fing an, als ich mir diese eine Frage stellte: Ist Schnupfen eine logische Nebenerscheinung des Nachdenkens? Bekanntlich denke ich viel und oft und lange nach. Doch mit dem Auftauchen dieser Frage ist zudem etwas anderes aufgetaucht - das Bewusstsein für eine laufende Nase. Sie läuft und läuft und wenn's nicht aufhört resultiert es in... weiterlesen →

Unergründlich

Ich laufe in meiner Wohnung auf und ab, den Kopf gesenkt, die Augen auf den beigebraunen Parkettboden gerichtet, äußerlich wie innerlich in einer bedeutungsschweren wie schwer zu fassenden Tiefe versunken, immer zurück zur Ausgangsposition, aus der ich eben kam, gleichwohl in die Gegenrichtung meines Herzens. Wie unterschiedlich aufgeladene Pole stoßen sich die Orte im Raum... weiterlesen →

kämpfen

11 Tage? Ernsthaft? Kein geschriebenes Wort in 11 Tagen? So viel Nichtgeschriebenes erinnert mich an... ähm... die Woche davor. Ihr wisst schon, da wo ich auch nichts zustande bekommen habe. Und die Woche davor. Langsam mache ich mir Sorgen. Sollte ich zum Arzt gehen? Mir irgendetwas diagnostizieren lassen, etwas wie "chronische Geistesabwesenheit" oder "Verbalinkontinenz", weil mir... weiterlesen →

Ein offener Brief an das Unterbewusstsein

Liebes Unterbewusstsein, dich gibt es, seit es mich gibt. Wir koexistieren seit über zwanzig Jahren, ich, mein Bewusstsein, und du, mein Unterbewusstsein. Wir leben nicht erst, seit wir denken können, die fragmentarische Wahrnehmung teilte sich schon bei unserem ersten Augenschlag in uns auf. Vielleicht bist du sogar älter, während mein Bewusstsein noch schlief, hast du instinktiv gehandelt,... weiterlesen →

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