Die fabelhafte Unmöglichkeit | Teil 24/24

Bedeutsame Schwingungen des Schicksals lagen in der Luft. Noa spürte es. Jael spürte es, sie war wie ausgewechselt. Es war für beide nicht zu übersehen. Sie machte eine kurze Atempause, holte tief Luft und ihre friedlichen Stimmbänder griffen nach den Worten, die alles verändern könnten: Was ist wenn meine Traumwelt eine Täuschung war? Wenn ich in... weiterlesen →

Die fabelhafte Unmöglichkeit | Teil 22/24

Schnell drückten die letzten Wolken noch den Restregen auf die Erde, bevor sie endgültig verschwanden. Ein Sturm lag hinter ihnen, durchdrungen mit Wind und Wasser und einer bedrückenden Auseinandersetzung. Ein beobachtender Blick empfand kurzwellige Stromschläge der Enttäuschung, der Ablehnung. Nicht von innen, von außen, über eine Entfernung von einhundert Metern. Jael stand dort inmitten des Weges... weiterlesen →

Die fabelhafte Unmöglichkeit | Teil 21/24

Felix. Das ist Felix! Die Person mit der dunklen Regenjacke reißt sich die Kapuze vom Kopf und offenbart sich. Noa konnte es genau sehen. Kein Zweifel.  Wenn das Felix ist, dann ist… Er wollte es nicht aussprechen, nicht einmal denken. Eine fantastische Aufregung durchfährt ihn, gefolgt von der bedrückenden Stimmungslage, dass er nur machtlos zusehen konnte, was... weiterlesen →

Die fabelhafte Unmöglichkeit | Teil 19/24

Seine kalten Fingerspitzen verstecken sich in den Jackentaschen. Eine Hand fühlt das zusammengefaltete Papier, den Brief, Jael's Liebesbrief, während die andere versucht, sich noch tiefer einzugraben, vor der Kälte zu fliehen. Wer sitzt dort? Noa hatte noch nie jemanden auf dieser Bank sitzen sehen. Weder morgens, wenn er zur Uni lief, noch am frühen Nachmittag,... weiterlesen →

Die fabelhafte Unmöglichkeit | Teil 18/24

Noa öffnet die Augen. Er ist aufgewacht. Ein Tag der Stille lag hinter ihm, der vollkommenen Resignation. Kapituliert vor der Realität hat er, seine für einen Moment energiebeladene Antriebsschwäche wieder auf den Nullpunkt zurückgeführt. Er richtet sich auf, sein Bett war in dieser Nacht keine schöne Zuflucht. Geplagt von Alpträumen, die suggerierten, dass er nie... weiterlesen →

Die fabelhafte Unmöglichkeit | Teil 17/24

Dezembertage sind scheiße. Vor allem hier, in dieser beschissen Großstadt. Jedes Jahr hoffen die Menschen auf Schnee. Weiße, dickflockige Kristalle, die sich über alles graue und triste legen und den Anschein erwecken, es wäre alles in Ordnung. Wie eine große, warme Decke, nur aus makellosem Eis. Was sie bekommen ist Regen. Kalter Kind und schauernde Wolkenbrüche mit... weiterlesen →

Die fabelhafte Unmöglichkeit | Teil 16/24

Noa faltet den Brief auseinander. Wieder einmal. Da ist kein Zeichen der verschüchterten Behutsamkeit mehr, die das Entfalten des Briefes mit seiner imaginären Mithilfe zu einem gemeinsamen Akt machte. Jael’s Brief, ihre Worte, erbarmungslos offengelegt: Es fällt mir nicht schwer, dir zu schreiben, dass ich Liebe empfinde. Die Blutbahnen zu meinem Herzen sind mit Liebe... weiterlesen →

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