Das Vancouver-Gefühl

Gestern nahm ich den letzten Bus zurück zur Unterkunft etwas außerhalb von Vancouver. An der äußersten Ecke der Busstation stand ein Mann, er müsste noch in seinen Zwanzigern gewesen sein. Nein, er stand nicht, er tanzte. Er sah normal aus, breite Hose, langes T-Shirt, Cap, machte keinen betrunkenen Eindruck, vielleicht hatte er 'was geraucht, aber... weiterlesen →

Melancholie in Frankfurt

Während Markus das Auge für die melancholische Schönheit der Großstadt im Übermaß besaß, klickte ich durch meine Bilder und wählte acht davon aus. Hier sind sie. Ein großartiger, stimmungsvoller Tag in Frankfurt. Der Gedankenfotograf und der Gedankenschreiber...

Die Ankunft des jungen Vorzeigetouristen Jim Kopf in Dublin

Der irische Freund eines irischen Freundes öffnete mir in Dublin, 20 Gehminuten von der milliardenfach von Touristen belagerten Hauptstraße entfernt, die ranzige Haustür einer schmalen Doppelhaushälfte. Er sagte Hi, ich sagte Hi, er zeigte mir meine Schlafcouch, auf der vier Tonnen Straßenmusiker-Equipment lagerten, mit dem Hinweis, er werde das sicherlich nachher noch aufräumen. Dann schritt... weiterlesen →

Die Wolke über meinem Kopf

Wenn es dunkel wird und der Kopf im Kopfkissen versinkt, ist dort ein Licht im Raum, das niemand sieht. Ein Gedanke zweifelsohne, fast wie eine Idee, nur nicht ganz so lose, nicht frei und auch nicht leicht. Als stünde eine Wolke über dem Körper, der schlafen will, es nicht kann, und auch nicht wirklich versucht.... weiterlesen →

Die Wucht der Bilder

[…] die Fotografien werden zu einer großen Leinwand direkt vor deinen Augen. Du fühlst dich unendlich. Es sind nur Pixel, viele Millionen Pixel, und doch scheint jeder einzelne Bildpunkt seine Wirkung auf dich zu entfalten. Jede Farbe, jede Perspektive, jedes Motiv greift nach dir, will dir etwas sagen...

Nur in Österreich

Wenn man mir vor einem halben Jahr gesagt hätte, dass ich zwei Wochen lang über Silvester in Österreich verbringen würde, dann hätte ich ihn für verrückt erklärt. Österreich. Da war ich doch schon. Berge, wandern, Wälder. Das ist die Vorstellung des Kindheits-Ich's, das sich vor zehn Jahren noch mit seiner Familie auf die Dreitausender quälte,... weiterlesen →

Von der Pflicht des Zurückkommenmüssens

An diesem Donnerstagmorgen sitze ich in einem ungewohnt leerem Warteraum mit gewohnten Schmerzen im Oberschenkel. Es ist kalt draußen, über der Stadt hängt noch der Rest der Nacht, ein blauer Schleier aus Nebel und einer dichten Wolkendecke. Das Grün der Inneneinrichtung wirkt aufmunternd, aus dem Grund, dass die Farbe aufmunternd wirken soll, was mir bewusst... weiterlesen →

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