Don’t ever look back.

Dann kommt ein Mann um die Ecke. Er ist um die 50 Jahre alt, hat wenige, graue Haare, trägt eine dreckige Handwerkerhose und ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Don’t ever look back“. Selbstbestimmt geht er in das Café. Ich sehe nicht, was er bestellt. Aber das T-Shirt bleibt in meinen Gedanken hängen...

Ich weiß nicht wohin

Ich ziehe nie etwas durch. Außer das Abi, das habe ich durchgezogen, nachdem ich in der elften Klasse abspringen wollte. Hatte kein Bock mehr und alles war scheiße. Hab aber leider keine Ausbildungsstelle bekommen. Wie auch, wenn man sich lediglich bei den zehn größten Medienunternehmen Deutschlands bewirbt. Na gut, mach ich halt doch mein Abi.... weiterlesen →

Zerrissene Wirklichkeit

Es ist ruhig an diesem Montagabend. Die Autos schlafen, die Straßen sind schwarz, die Menschen tonlos. Am Himmel liegt viel dunkelblau, fast zu dunkel, um das Blau erkennen zu können. In meiner Wohnung strahlen mich die Wände kahl an. Dort hinten die leblose Schreibmaschine. Hier vor mir eine vertrocknete Tulpe. Der Bildschirm des Fernsehers schimmert... weiterlesen →

Nach New York

Ich würde so gerne nach New York mit dir. Das überrascht dich, nicht wahr? Immerhin war ich es, der seit unserem ersten Treffen von der Natur geschwärmt hat. Die Natur, sagte ich, sei der Ort, an dem ich ich sein kann, an dem wir wir sein können. Die Natur, ja es sprudelte nahezu aus mir... weiterlesen →

Das Bewusstsein für Zeit

Wie kann die Zeit nur so schnell fortgeschritten sein, dass ich wieder einmal dasitze und mich frage, ob ich die letzten Wochen überhaupt erlebt habe. Ob ich sie selbst erlebt habe, oder ob die Erinnerung an alle Geschehnisse nur so etwas wie Fiktion ist, ein Buch, das ich mal gelesen habe, über das Abenteuer eines... weiterlesen →

Zweifel

Es ist so spät in der Nacht Bin wach so wach so vollkommen hilflos gegenüber allem das mich zu dem macht was ich bin was ich fühl was ich denk ist nicht so wichtig so wichtig für dich nicht richtig halt ich’s verborgen ganz tief weit weg von dir und mir und der Welt da... weiterlesen →

Die Ankunft des jungen Vorzeigetouristen Jim Kopf in Dublin

Der irische Freund eines irischen Freundes öffnete mir in Dublin, 20 Gehminuten von der milliardenfach von Touristen belagerten Hauptstraße entfernt, die ranzige Haustür einer schmalen Doppelhaushälfte. Er sagte Hi, ich sagte Hi, er zeigte mir meine Schlafcouch, auf der vier Tonnen Straßenmusiker-Equipment lagerten, mit dem Hinweis, er werde das sicherlich nachher noch aufräumen. Dann schritt... weiterlesen →

Die Wolke über meinem Kopf

Wenn es dunkel wird und der Kopf im Kopfkissen versinkt, ist dort ein Licht im Raum, das niemand sieht. Ein Gedanke zweifelsohne, fast wie eine Idee, nur nicht ganz so lose, nicht frei und auch nicht leicht. Als stünde eine Wolke über dem Körper, der schlafen will, es nicht kann, und auch nicht wirklich versucht.... weiterlesen →

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