Wenn alles möglich wäre…

…dann würde ich morgen nach Kenia reisen und mit 37 achtjährigen Waisenkindern in der glühendenden, am Horizont abtauchenden rotorangenen Abendsonne unter vereinzelt zuschauenden Elefanten und surreal großen Giraffen mit unendlich langen Hälsen Fußball spielen...

Ein Ort in Echtzeit

Ich sitze in einem schön hergerichteten Park unweit des Zentrums von Dublin, sorgfältig begossene Blumen in roten und rosaroten Farben umgeben von kleinen Sträuchern, bei denen man das Gefühl hat, sie wären zu klein, zumindest in dem Maße, dass sie künstlich wirken, und betrachte die Großstadt als das, was sie ist: Ein Ort voller Menschen.... weiterlesen →

Die Nacht, in der ich nicht schlafen konnte

Flüchtig warf sich mein Blick in das Spiegelbild, das es auf dem Weg ins Bett, vorbei an der massiven Holztür, der zeitgeschalteten Stehlampe und dem Bücherstapel, zu passieren galt. Wäre es nicht so dunkel gewesen, hätte ich mich ohne weiteres auf das Bett geworfen; zwei Daunenkissen lagen sorgfältig aufgereiht nebeneinander, die schwarze Decke lappte an... weiterlesen →

Jahresende am Anfang

Die Welt ausgeblendet. Stehe ich da im Halbdunkel des Vollmonds mitten auf einem Feld an einer Landstraße. Unweit von meinem Zuhause entfernt, doch gerade erst für mich entdeckt. Kahle Bäume festgewurzelt im Schatten von riesigen Strommasten, durchleutet von ein paar wenigen vorbeifahrenden Autos. Ich habe Kopfhörer auf, höre Musik, die tief in meine Seele dringt.... weiterlesen →

Die fabelhafte Unmöglichkeit | Teil 22/24

Schnell drückten die letzten Wolken noch den Restregen auf die Erde, bevor sie endgültig verschwanden. Ein Sturm lag hinter ihnen, durchdrungen mit Wind und Wasser und einer bedrückenden Auseinandersetzung. Ein beobachtender Blick empfand kurzwellige Stromschläge der Enttäuschung, der Ablehnung. Nicht von innen, von außen, über eine Entfernung von einhundert Metern. Jael stand dort inmitten des Weges... weiterlesen →

Die fabelhafte Unmöglichkeit | Teil 17/24

Dezembertage sind scheiße. Vor allem hier, in dieser beschissen Großstadt. Jedes Jahr hoffen die Menschen auf Schnee. Weiße, dickflockige Kristalle, die sich über alles graue und triste legen und den Anschein erwecken, es wäre alles in Ordnung. Wie eine große, warme Decke, nur aus makellosem Eis. Was sie bekommen ist Regen. Kalter Kind und schauernde Wolkenbrüche mit... weiterlesen →

Die fabelhafte Unmöglichkeit | Teil 11/24

Kalt ist es draußen, es regnet und der eisige Wind hinterlässt vielerlei Schauer auf den Rücken der Studenten, die vermummt in Regenschirmen und weit zugeknöpften Jacken den Weg zur Universität aufsuchen. Unter ihnen fehlt jedoch einer, vielleicht sogar zwei. Unvollständig ist der Vorlesungssaal, zur ersten, wie auch zur zweiten Vorlesung. Die Anwesendheitsliste geht herum. Ein... weiterlesen →

Die fabelhafte Unmöglichkeit | Teil 10/24

Heimkommen. Noa erinnerte sich wenige Meter vor seiner Haustür an das Zitat, das ihn viele Jahre der Einsamkeit erträglicher gemacht hatte, indem er sich auf die Schönheit einsamer Momente konzentrierte. Kam er gerade auch heim? Oder war es nur das etwas schwächere nach-Hause-kommen? Und ist er überhaupt je an den Punkt gelangt um sagen zu... weiterlesen →

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