Wenn alles möglich wäre…

…dann würde ich morgen nach Kenia reisen und mit 37 achtjährigen Waisenkindern in der glühendenden, am Horizont abtauchenden rotorangenen Abendsonne unter vereinzelt zuschauenden Elefanten und surreal großen Giraffen mit unendlich langen Hälsen Fußball spielen...

Im Montagsregen

Zertretene Kippen liegen wie Sternbilder auf dem brüchigen Bahnhofsasphalt, hier aufgeplatzt und dunkelgrau bis schwarz im Inneren, dort nass und glänzend im Montagsregen. Wie eine weißgraue Fußmatte klopfen die Wolken ihren über der kalten Nacht aufgestauten Regenstaub auf die Menschen herab, die alle irgendwie anonym und blass erscheinen, ohne Gesicht, ohne Eigenschaften, nur Körper die zur... weiterlesen →

Männer, die in Nike-Schuhen präsentieren

  Schmerzdurchdrungen bis desinteressiert ahnend über das bevorstehende Versagen streichele ich in allzu harter Freitagsfrühe den ebenfalls recht harten Bahnhofsboden mit den doch sehr unbequemen, nur in Kombination mit drei Pflasterschichten auszuhaltenden, aber glanzneuen Nike-Schuhen, die ich mir zum Sparpreis von 165€ am vorlesungsfreien Donnerstag aus einer Laune heraus gekauft habe; ich tendiere zu dem unschlagbaren... weiterlesen →

Im Rausch des Frühlings

Vom Sonnenlicht aufgewärmt glühte das blauschwarz karierte Muster des Sitzüberzuges in der Regionalbahn wie die Hitzewallung über dem Grill oder im Hochsommer, die zittrigen Schwingungen der Luft verformten den Raum über der Sitzgelegenheit zu einer andersdimensionalen, schwülduftenden Umgebung, in die sie eintrat, um zum Meer zu fahren. Der Zug kroch aus dem Halt und ließ... weiterlesen →

Die fabelhafte Unmöglichkeit | Teil 3/24

Noa glaubte kein Wort, das Felix an dieser Stelle von sich gegeben hätte. Minderwertigkeitskomplexe. So ein Unsinn. Jael hatte den Mut aufgebracht, einen Brief zu schreiben. So viel stand fest. Aber dass es ein Liebesbrief war, das wusste Noa noch nicht. Ebenso wenig, ob Jael diesen Brief bewusst dort auf dieser alten Parkbank platzierte, oder ob... weiterlesen →

Der Fliegenfänger

Das ist keine Rezension, das ist ein Gefühl, ein Gefühl dass mich nicht loslässt und so komplex wie gänsehauterzeugend, dass ich einfach drüber schreiben muss, weil es mich nicht loslässt und mich zum weinen bringt, aber auch zum lachen und irgendwas dazwischen, ein Gefühl, das so schwer zu beschreiben ist weil es dich schweben und... weiterlesen →

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