Lofoten

Raus aus dem Alltag eines Dualen Studenten und rein ins Abenteuer, einfach so aus dem Moment heraus. Auf zu den Lofoten in Norwegen. Dies ist meine Geschichte, vom ersten Gedanken an eine Auszeit bis zum unvergesslichsten Augenblick meines Lebens…

Lofoten_norwegen

Epilog:

Einfach so nach… Norwegen ?!

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Wer hatte diesen Gedanken noch nicht? Einfach so, spontan, aus dem Moment heraus eine Auszeit nehmen, von der Arbeit, dem Studium, von dem Leben in seiner Heimat. Da sitze ich gerade auf der Arbeit, verbringe die Mittagspause am PC um diesen Blogeintrag zu schreiben und grinse unverschämt direkt und überaus glücklich in die Laptop-Webcam. Die schmerzvollen Gedanken sind zwar nicht verdrängt, aber für den Moment habe ich einen Plan, der mir dieses Lächeln auf’s Gesicht zaubert. Einen ganz konkreten Plan. Norwegen. Genauer gesagt, DA hin… (weiterlesen)

10 Dinge, die ich dir vor meiner Reise zu den Lofoten erzählen muss!

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Ich bin einfach nur am grinsen gerade. Denn wisst ihr was? In weniger als 2 Wochen werde ich da sein. Ich werde meinen Plan realisieren. Den Plan von einer Auszeit. Weil ich mich von allem bedrängt fühle. Von der Arbeit, dem Studium, dem Leben hier in meiner Heimat. Weil ich diese Auszeit brauche, um meine Gedanken zu sortieren, nicht richtig Verarbeitetes zu verarbeiten, um echte Freiheit zu spüren, die sich mir nur in den allerseltensten Fällen offenbart. Und diese Auszeit nehme ich mir jetzt. Nicht “ganz sicher”, “bestimmt” & “das will ich auf jeden Fall machen”, nein. Ich mach’s. Hier sind 10 Dinge, die ich dir jetzt mitteilen möchte… (weiterlesen)

Alleine ganz weit in den Norden

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Und fliege los. In den Norden. Weit in den Norden … zu den Lofoten. Das sind 80 Inseln. Vor der Küste Norwegens. Zwischen 100 und 300km nördlich des Polarkreises. Klima ist aber mild. 5-10 Grad erwarten mich. Eine Sonne, die nicht untergeht. Berge. Viel Wasser. Wenige Einwohner. Paar Touristen. Und ich. Ich also mit Zelt, Schlafsack und Isomatte auf in die Natur. Jetzt gleich. In wenigen Stunden Stunden. Bin ich da. Es gibt nur einen kleinen Haken… (weiterlesen)

Vorschau: Die extremste Erfahrung meines Lebens!

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In Reine hat es die letzten 4 Wochen durchgängig geregnet. Worauf habe ich mich da eingelassen..? Vor einer Woche habe ich den Ausblick vom Gipfel des Reinebringen noch auf Google bestaunt, jetzt aber war ich gewillt es mit meinen eigenen Augen zu sehen! Der Busfahrer lässt mich am Anfang des Pfades raus, der auf den Berg führt. You really want to hike the Reinebringen? Tonight? Seine Betonung ließ mich erahnen, dass das womöglich keine so gute Idee war… (weiterlesen)

Es geht los…

Kapitel 1: Die total verrückte (Hin-)Reise zu den Lofoten!

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Es ist Donnerstag, der 11. Juni 2015. Ich sitze im Auto auf den Weg zum Düsseldorfer Flughafen. Da mein linker Arm schmerzbedingt das Autofahren untersagte, übernahm einer meiner besten Freunde das Steuer. Natürlich Stau, wie immer auf dieser Strecke, bei 30 Grad. Ganz schön schwitzige Angelegenheit. Eine Stunde später werde ich vor den Toren des Flughafens abgesetzt. Pass auf dich auf! Der Flieger nach Oslo startet mit einer halben Stunde Verspätung. Selten so einen überfüllten Flughafen gesehen. Wo wollen die alle hin? Fensterplatz, Kopfhörer auf. Erste Erleichterung. Mundwinkel ziehen sich nach oben… (weiterlesen)

Kapitel 2: Orientierung… ich hab’s euch ja gesagt! | Abenteuer Norwegen

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Nach dem absolut fantastischen Start in Norwegen folgte erste Ernüchterung gute zwei Stunden, nachdem ich in Leknes, relativ weit südlich auf den Lofoten gelandet bin. Die Huskyfarm, auf der ich die ersten beiden Nächte verbringen wollte, war vermeintlich nur 10km vom Flughafen entfernt. Busse schien es auf den ersten Blick nicht zu geben. Ich also losgetrampt mit einem viel zu schwerem Rucksack in Richtung Nygard. Nach 2 Stunden, gefühlten 36 Pausen und gerade einmal 5 zurückgelegten Kilometern lag eine Sackgasse vor mir. Orientierung for the win, lieber Jim. Kurzer Check bei Google Maps, wo ich mich denn gerade befinde… (weiterlesen)

Kapitel 3: Die nervenauftreibende Bergbesteigung ins Glück! | Abenteuer Norwegen 

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Du hast nix’ zu essen, keene Regenhose, keene Gummistiefel, keenen Schal, keene warmen Handschuhe. Det is’ schlecht wenn du diesen Berg dort hoch willst. Sagte er mir und machte mir geschmierte Brote und Obst und legte mir Regenhose, Gummistiefel und eine dicke Regenjacke ins Zimmer. Ich war bereit. Für die erste richtige Bergbesteigung meines Lebens. Hier in dem Dorf gibt’s 15 Einwohner. Hier is niemand. Die Norweger besteegen hier auch keene Berge. Sagen, det is’ zu gefährlich. Ich wurde stutzig. Ich kenne mich hier nicht aus, ganz weit links oben in Norwegen… (weiterlesen)

Kapitel 4: Ein Tag auf der Huskyfarm! | Abenteuer Norwegen

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Nach dem nervenaufreibenden wie fantastischen Abenteuer der ersten Bergbesteigung meines Lebens habe ich einen Tag auf der Huskyfarm verbracht, die ich für zwei Übernachtungen über Airbnb im Voraus gebucht hatte. Da ich erst gegen 4 Uhr nachts im Bett lag begann der nächste Tag gegen 12 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück. Elch- und Walsalami (wobei ich aus irgendeinem abstoßenden Grund die Walsalami nicht essen konnte, die Elchsalami dagegen schon) auf norwegischen Brot gepaart mit Enteneiern…  (weiterlesen)

Kapitel 5: Kotzen zum Sparpreis von 90€ | Abenteuer Norwegen

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Ich verabschiedete mich herzlich von meiner absolut sehr freundlichen und zuvorkommenden Gastgeberin der Huskyfarm und stieg wie ein erfahrener Meeresbiologe auf das Boot. Die 8-Mann starke Crew empfing mich mit Trompeten und Willkommenssekt sowie schon vorgeheizten Decken, bereit, mir, und einzig allein mir, eine unvergessene Erfahrung zu bereiten, Wale zu sehen, Pottwale und Killerwale sowie Schweinswale, die schon sehr bald nur für mich graziös und voller Lebensfreude aus dem Wasser springen und ihre vollkommene Schönheit entfalten werden. So hatte ich mir das Ganze vorgestellt. So was von falsch gedacht… (weiterlesen)

Kapitel 6: Into the Wild, mehr oder weniger… | Abenteuer Norwegen

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Nach dem semi-fantastischen Erlebnis auf dem Meer lief ich einfach los. Einfach einer unendlich langen, ruhigen und kaum befahrenen Straße entlang der unzähligen fotogenen Berge, dem rauen Ozean und weißen Sandstränden. Ja ernsthaft, hier gibts weiße Sandstrände. 20 Kilometer Fußmarsch Richtung Süden, wo ich auf irgendeinem Hügel mein Zelt aufschlagen wollte. Ich lief… und lief… und machte Pausen… und lief… und irgendwie kamen mir die vermeintlichen 20 Kilometer wie der Iron Man auf Hawaii vor. Nicht dass ich daran mal teilgenommen habe. Aber eine 6-stündige Dokumentation suggerierte mir eine gewisse Anstrengung, die von den Leistungssportlern abverlangt wird. Mit meinem Trekking-Rucksack auf dem Rücken und meinem Schulranzen auf der Brust sah ich aus wie… (weiterlesen)

Kapitel 7: Die extremste Erfahrung meines Lebens! | Abenteuer Norwegen

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Die Busfahrt vom Norden der Lofoten – beziehungsweise, wie ich zwischenzeitlich herausgefunden habe, der Vesterålen, die Inselgruppe über den Lofoten – bis zur südlichsten Spitze hatte ein Ziel. Reine… Seine warnenden, fürsorglichen Worte wurden im selben Moment von meiner Motivation verdrängt. Ich war jetzt hier, ich will da hoch. Er lässt mich direkt am Fuß des Berges raus, steigt sogar noch mit mir aus und zeigt mir den Wegpunkt, wo ich den Aufstieg beginnen kann. Ich bedanke mich und schaue noch kurz den wegfahrenden Bus hinterher, während mir im selben Moment klar wurde… (weiterlesen)

Kapitel 8: Das zauberhafte Mädchen in Norwegen!

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Da war ich nur für 6 Stunden in Bodø, links oben noch auf dem Festland von Norwegen, nur ein kleiner Zwischenaufenthalt bis der nächste Flieger geht. Gehe in einen Pub und lerne dieses Mädchen kennen. Unweit älter als ich, mit langen schwarzen Haaren, rehbraunen funkelnden Augen und die Zähne so weiß wie ein verschneites Dörfchen inmitten der Antarktis. Und, nunja, letztendlich musste ich mich aus ihrem Hotelzimmer verabschieden, denn ich hatte ja noch einen Flug vor mir und vor allem, ein Abenteuer das auf mich wartete. Da den Norwegern WhatsApp mehr oder weniger fremd ist, tauschten wir uns auf Facebook aus. Irgendwie oldschool, aber es erfüllte seinen Zweck. “See you on Tuesday!”, sagte ich beim Verlassen des Hotelzimmers. Und wisst ihr was? Es war Dienstag. Mein letzter richtiger Tag auf den Lofoten. Und so unglaublich es auch klingt, an diesem Tag werde ich das Mädchen wiedersehen… (weiterlesen)

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Auf noch viele weitere Abenteuer in Norwegen und auf der ganzen Welt,

Jim Kopf

 

 

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