Melancholie in Frankfurt

Während Markus das Auge für die melancholische Schönheit der Großstadt im Übermaß besaß, klickte ich durch meine Bilder und wählte acht davon aus. Hier sind sie. Ein großartiger, stimmungsvoller Tag in Frankfurt. Der Gedankenfotograf und der Gedankenschreiber...

Chronisches Schnupfen

Alles fing an, als ich mir diese eine Frage stellte: Ist Schnupfen eine logische Nebenerscheinung des Nachdenkens? Bekanntlich denke ich viel und oft und lange nach. Doch mit dem Auftauchen dieser Frage ist zudem etwas anderes aufgetaucht - das Bewusstsein für eine laufende Nase. Sie läuft und läuft und wenn's nicht aufhört resultiert es in... weiterlesen →

Unergründlich

Ich laufe in meiner Wohnung auf und ab, den Kopf gesenkt, die Augen auf den beigebraunen Parkettboden gerichtet, äußerlich wie innerlich in einer bedeutungsschweren wie schwer zu fassenden Tiefe versunken, immer zurück zur Ausgangsposition, aus der ich eben kam, gleichwohl in die Gegenrichtung meines Herzens. Wie unterschiedlich aufgeladene Pole stoßen sich die Orte im Raum... weiterlesen →

Chronologie eines Montagmorgens

07:30 Uhr: Ich unterbreche mein Buch und muss aufschreiben, dass ich eine fast panische Angst davor habe, dass bei all den wunderschönen Erlebnissen in diesem noch jungen Jahr eine kleine Katastrophe auf mich zusteuert, quasi als Ausglech, dass es mir nicht zu gut gehen soll, dass ich Demut zeigen soll und die wirklich wichtigen Dinge... weiterlesen →

Schiefer Horizont

Manchmal denke ich, dass der Horizont schief ist. Dass nicht ich meine Kamera schief halte, sondern der Horizont tatsächlich schief ist. Uneben, so als wäre er sich nicht seiner Aufgabe bewusst, gerade zu sein, eine horizontale Perfektion vorzutäuschen. Blicke auf den Horizont münden in Sehnsucht. Irgendwo möchte ich hin. Am Horizont wartet die Antwort. Doch... weiterlesen →

Kein Award

Ich dachte, ich hätte viel zu sagen. Ich meine, ich habe viel zu sagen. Oder eher, ich will viel sagen. Aber gerade ist es, als würden sich die Worte auf dem Weg von meinem Kopf aufs digitale Papier einmal umdrehen. Als würden sie an Bedeutung verlieren. Als würde der wahre Kern wie in einer Runde Stille... weiterlesen →

Epiphanie ohne Erkenntis

Auf einer Müdigkeits-Skala von eins bis vier, wobei eins ein Red-Bull-Wingsuit-Pilot mit vehementen Urindrang und vier ein chronisch lethargisches Faultier auf einer Überdosis Schlaftabletten ist, war ich gestern Abend bei fünfkommadrei angekommen, als ich mich gegen 0:21 Uhr ins Bett schmiss. Der Tag war ein Gemisch aus semi-toxidem Arbeitsflow und minder-korrosionsbeständigem Gedankengut. Das Fabrizieren meiner Gehirnaktivitäten resultierte in... weiterlesen →

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