Das Vancouver-Gefühl

Gestern nahm ich den letzten Bus zurück zur Unterkunft etwas außerhalb von Vancouver. An der äußersten Ecke der Busstation stand ein Mann, er müsste noch in seinen Zwanzigern gewesen sein. Nein, er stand nicht, er tanzte. Er sah normal aus, breite Hose, langes T-Shirt, Cap, machte keinen betrunkenen Eindruck, vielleicht hatte er 'was geraucht, aber... weiterlesen →

Zweifel

Es ist so spät in der Nacht Bin wach so wach so vollkommen hilflos gegenüber allem das mich zu dem macht was ich bin was ich fühl was ich denk ist nicht so wichtig so wichtig für dich nicht richtig halt ich’s verborgen ganz tief weit weg von dir und mir und der Welt da... weiterlesen →

Die Ankunft des jungen Vorzeigetouristen Jim Kopf in Dublin

Der irische Freund eines irischen Freundes öffnete mir in Dublin, 20 Gehminuten von der milliardenfach von Touristen belagerten Hauptstraße entfernt, die ranzige Haustür einer schmalen Doppelhaushälfte. Er sagte Hi, ich sagte Hi, er zeigte mir meine Schlafcouch, auf der vier Tonnen Straßenmusiker-Equipment lagerten, mit dem Hinweis, er werde das sicherlich nachher noch aufräumen. Dann schritt... weiterlesen →

Die Wolke über meinem Kopf

Wenn es dunkel wird und der Kopf im Kopfkissen versinkt, ist dort ein Licht im Raum, das niemand sieht. Ein Gedanke zweifelsohne, fast wie eine Idee, nur nicht ganz so lose, nicht frei und auch nicht leicht. Als stünde eine Wolke über dem Körper, der schlafen will, es nicht kann, und auch nicht wirklich versucht.... weiterlesen →

Die Attribute eines Schriftstellers

Eine weitere Woche ist vergangen, eine weitere Woche, in der ich nicht weiß, worüber ich schreiben soll. Es hat sich einfach nichts geändert, kompletter Stillstand, eine Nullpunktsituation, so als gäbe es kein Vorher, weder Erfahrungen noch existente Texte, an denen ich mich aufbäumen könnte. Keine einfache Situation für jemanden, der Schriftsteller werden möchte. Oh, haben wir hier... weiterlesen →

Die Wucht der Bilder

[…] die Fotografien werden zu einer großen Leinwand direkt vor deinen Augen. Du fühlst dich unendlich. Es sind nur Pixel, viele Millionen Pixel, und doch scheint jeder einzelne Bildpunkt seine Wirkung auf dich zu entfalten. Jede Farbe, jede Perspektive, jedes Motiv greift nach dir, will dir etwas sagen...

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: