Die Ankunft des jungen Vorzeigetouristen Jim Kopf in Dublin

Der irische Freund eines irischen Freundes öffnete mir in Dublin, 20 Gehminuten von der milliardenfach von Touristen belagerten Hauptstraße entfernt, die ranzige Haustür einer schmalen Doppelhaushälfte. Er sagte Hi, ich sagte Hi, er zeigte mir meine Schlafcouch, auf der vier Tonnen Straßenmusiker-Equipment lagerten, mit dem Hinweis, er werde das sicherlich nachher noch aufräumen. Dann schritt... weiterlesen →

Die Attribute eines Schriftstellers

Eine weitere Woche ist vergangen, eine weitere Woche, in der ich nicht weiß, worüber ich schreiben soll. Es hat sich einfach nichts geändert, kompletter Stillstand, eine Nullpunktsituation, so als gäbe es kein Vorher, weder Erfahrungen noch existente Texte, an denen ich mich aufbäumen könnte. Keine einfache Situation für jemanden, der Schriftsteller werden möchte. Oh, haben wir hier... weiterlesen →

Sezierung des Tages

Mein Tag begann unerträglich früh. Oder spät, je nach Sichtweise. Um 01:27 Uhr in der Nacht erlaubten mir die wirklich bis auf den letzten Stichpunkt meiner imaginären ToDo-Liste abgearbeiteten Pflichten den Sturzflug ins natürlich nicht ordentlich hergerichtete Bett, ehe mich nach weiteren zehn Minuten unfreiwilligem Lauschens der sich in den angrenzenden Garten angesiedelten Grillenschweine der... weiterlesen →

Männer, die in Nike-Schuhen präsentieren

  Schmerzdurchdrungen bis desinteressiert ahnend über das bevorstehende Versagen streichele ich in allzu harter Freitagsfrühe den ebenfalls recht harten Bahnhofsboden mit den doch sehr unbequemen, nur in Kombination mit drei Pflasterschichten auszuhaltenden, aber glanzneuen Nike-Schuhen, die ich mir zum Sparpreis von 165€ am vorlesungsfreien Donnerstag aus einer Laune heraus gekauft habe; ich tendiere zu dem unschlagbaren... weiterlesen →

Unglücklich über’s Glücklichsein

Och man, da bin ich einmal glücklich, und schon bin ich unglücklich, weil ich glücklich bin. Glücklichsein schränkt mich nämlich enorm ein. Ich lese weniger, ich schreibe weniger. Die Stimmung, in der meine Gedanken in abgefahrene, total durchdachte und lyrisch wie belletristisch höchst anspruchsvolle Texte münden, ist von einer mich völlig einnehmenden Melancholie, dem Feind... weiterlesen →

Dublin fühlen

Eine echte Sekunde Küstenschlaf. Das war mein erster Gedanke, als ich am nächsten Morgen in dem ranzigen Wohnzimmer der Straßenmusikergemeinde von Dublin aufwachte. Mit einem Bild im Kopf... Die Farben des Himmels. Das Meer. Die Bäume und Sträucher in all ihrer Individualität. Der Moment auf dem Hügel, bevor ich die Küste fand; den Steinstrand, die... weiterlesen →

Jim nach Dublin

Nichts ist schlimmer, als sich mit einer Reise zu beschäftigen, sie quasi in Gedanken schon durchgeht, vom Start des Flugzeugs bis zum Sonnenuntergang an den Klippen der Küste, nur um dann, einige Stunden und damit einige Flug- und Unterkunftsrecherchen später, den gelbschwarzen "Abbrechen"-Button der Airline zu betätigen. Die anschließende Frustration ist so heftig, dass man... weiterlesen →

Am Ende wird alles gut (Til Schweiger – Tribut)

Verdammte Axt, ich weiß gerade überhaupt nicht, worüber ich schreiben soll. Natürlich könnte ich jetzt wieder mit einem Text dieser sehr tiefsinnigen Sorte anfangen, von wegen der Baum, dessen Laub unter dem schwarzgrauen Regenhimmel die Äste beschützt, ist grün, so grün wie Bäume, ähm, nun einmal im Fastsommer sind. Habe ich aber gerade kein Bock... weiterlesen →

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