Das Vancouver-Gefühl

Gestern nahm ich den letzten Bus zurück zur Unterkunft etwas außerhalb von Vancouver. An der äußersten Ecke der Busstation stand ein Mann, er müsste noch in seinen Zwanzigern gewesen sein. Nein, er stand nicht, er tanzte. Er sah normal aus, breite Hose, langes T-Shirt, Cap, machte keinen betrunkenen Eindruck, vielleicht hatte er 'was geraucht, aber... weiterlesen →

Die Wolke über meinem Kopf

Wenn es dunkel wird und der Kopf im Kopfkissen versinkt, ist dort ein Licht im Raum, das niemand sieht. Ein Gedanke zweifelsohne, fast wie eine Idee, nur nicht ganz so lose, nicht frei und auch nicht leicht. Als stünde eine Wolke über dem Körper, der schlafen will, es nicht kann, und auch nicht wirklich versucht.... weiterlesen →

Nur in Österreich

Wenn man mir vor einem halben Jahr gesagt hätte, dass ich zwei Wochen lang über Silvester in Österreich verbringen würde, dann hätte ich ihn für verrückt erklärt. Österreich. Da war ich doch schon. Berge, wandern, Wälder. Das ist die Vorstellung des Kindheits-Ich's, das sich vor zehn Jahren noch mit seiner Familie auf die Dreitausender quälte,... weiterlesen →

Wenn alles möglich wäre…

…dann würde ich morgen nach Kenia reisen und mit 37 achtjährigen Waisenkindern in der glühendenden, am Horizont abtauchenden rotorangenen Abendsonne unter vereinzelt zuschauenden Elefanten und surreal großen Giraffen mit unendlich langen Hälsen Fußball spielen...

Im Montagsregen

Zertretene Kippen liegen wie Sternbilder auf dem brüchigen Bahnhofsasphalt, hier aufgeplatzt und dunkelgrau bis schwarz im Inneren, dort nass und glänzend im Montagsregen. Wie eine weißgraue Fußmatte klopfen die Wolken ihren über der kalten Nacht aufgestauten Regenstaub auf die Menschen herab, die alle irgendwie anonym und blass erscheinen, ohne Gesicht, ohne Eigenschaften, nur Körper die zur... weiterlesen →

Dunkel und fast Nacht

Es ist dunkel und fast Nacht. Hochhäuser mit Lichter rauschen an mir vorbei. Der Zug trägt mich zum heimischen Bahnhof. Ich bin betrunken, mein Kopf lehnt an der Scheibe. Sie ist kalt, nicht so kalt wie draußen, aber kalt genug, damit die Haut an ihr friert. Ziehe den Kopf zurück, setze die Kopfhörer auf, ein... weiterlesen →

Drei Worte

Es sind nur drei Worte die dich kränken lassen lieben wir einander vorbei oder ist dein Herz und mein Kopf grundverschieden wir kriegen den Kopf nicht zu und das Herz nicht auf.   Es sind nur drei Worte die dich träumen lassen liegen wir am Boden oder rennen wir auf dem Mond über Krater über Stein... weiterlesen →

Herbstgedanken

Der schwarze Mantel ist zurück, und mit ihm die schwarze Hose, die schwarzen Schuhe. Darin fühle ich mich wohl, es bekleidet den Herbst mit der Stimmung, in der ich mich befinde. Wie ein Schneesturm reißt die Kälte am frühen Morgen die Sommerreste auf den erröteten Blättern und erbleichten Pendelgesichtern mit sich, nur dass der Schnee... weiterlesen →

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