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Eine geträumte Hommage auf die erste eigene E-Gitarre

Als ich sechs Jahre alt war, drückte mir mein Vater an einem ganz gewöhnlichen Montagabend im Frühling 1998 eine E-Gitarre in die Arme. Seine Augen leuchteten, meine Augen leuchteten. Es schien ihm viel zu bedeuten und deswegen bedeutete mir es auch viel, auch wenn ich nicht einen Ton spielen konnte, es noch nie probiert hatte,… Continue reading Eine geträumte Hommage auf die erste eigene E-Gitarre

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Unglücklich über’s Glücklichsein

Och man, da bin ich einmal glücklich, und schon bin ich unglücklich, weil ich glücklich bin. Glücklichsein schränkt mich nämlich enorm ein. Ich lese weniger, ich schreibe weniger. Die Stimmung, in der meine Gedanken in abgefahrene, total durchdachte und lyrisch wie belletristisch höchst anspruchsvolle Texte münden, ist von einer mich völlig einnehmenden Melancholie, dem Feind… Continue reading Unglücklich über’s Glücklichsein

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Die Vision(en) des potenziellen Schriftstellers

Der Drang zu schreiben nimmt Überhand. Jetzt in diesem Moment sind sie da, diese Wolken voller Wörter, die zusammengefügt werden wollen. Ein Schreibgewitter loslassen. Nervös tippt mein rechter Fuß auf den Boden, mitten im Vorlesungsraum der Universität, ich werde angefaucht Junge!, halt Still, doch ich kann nicht, obwohl ich selbst nichts weniger leiden kann als… Continue reading Die Vision(en) des potenziellen Schriftstellers

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Einfach leben

Irgendwo zwischen der Banalität des Alltags, vom Wecker geweckt zu werden, sich aus dem Schlaf zu quälen, die Bahn zur Arbeit zu nehmen, und dem seltenen Entzücken des Ungewöhnlichen, den Flug in ein fremdes Land nehmen, sich dem Wachsein hinzugeben, vom Wecker unabhängig schlafen zu können, in dieser lächelnden Zufriedenheit, am Tage etwas besonderes erlebt… Continue reading Einfach leben

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Dublin fühlen

Eine echte Sekunde Küstenschlaf. Das war mein erster Gedanke, als ich am nächsten Morgen in dem ranzigen Wohnzimmer der Straßenmusikergemeinde von Dublin aufwachte. Mit einem Bild im Kopf… Die Farben des Himmels. Das Meer. Die Bäume und Sträucher in all ihrer Individualität. Der Moment auf dem Hügel, bevor ich die Küste fand; den Steinstrand, die… Continue reading Dublin fühlen

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Die Ankunft des jungen Vorzeigetouristen Jim Kopf in Dublin

Der irische Freund eines irischen Freundes öffnete mir in Dublin, 20 Gehminuten von der milliardenfach von Touristen belagerten Hauptstraße entfernt, die ranzige Haustür einer schmalen Doppelhaushälfte. Er sagte Hi, ich sagte Hi, er zeigte mir meine Schlafcouch, auf der vier Tonnen Straßenmusiker-Equipment lagerten, mit dem Hinweis, er werde das sicherlich nachher noch aufräumen. Dann schritt… Continue reading Die Ankunft des jungen Vorzeigetouristen Jim Kopf in Dublin